ZUBEREITUNGSHINWEISE
Das Placali von SêviFood lässt sich ganz einfach mit Wasser zubereiten.
Mischen Sie 1 Teil Mehl mit 2 bis 3 Teilen Wasser und lassen Sie die Mischung bei schwacher Hitze 30 Minuten lang unter regelmäßigem Rühren köcheln, bis ein glatter, geschmeidiger und glänzender Teig entsteht.
Placali passt hervorragend zu Saucen mit Palmnüssen, Okra, Erdnüssen oder Tomaten.
Tipp: Je länger der Teig gekocht und bearbeitet wird, desto elastischer und zarter wird seine Textur.

Unsere Rezeptvorschläge
Entdecken Sie verschiedene Arten, Placali zuzubereiten, und lassen Sie sich dazu inspirieren, Ihre eigenen Kreationen zu entwickeln.
Placali
Hierbei handelt es sich um einen fermentierten Maniokteig, der durch Mahlen, Pressen und Ruhenlassen der Knolle gewonnen wird. Seine Textur ist einzigartig: elastisch, geschmeidig und leicht durchscheinend. Am Gaumen zeichnet er sich durch eine erfrischende Säurenote aus, die die Reichhaltigkeit der dazu servierten Saucen perfekt ausbalanciert.
Die Kunst der Beilage
Placali wird niemals allein gegessen. Er ist der ideale Begleiter zu cremigen und geschmacksintensiven Saucen:
Sauce Graine (Palmnusssauce): Sie wird aus dem Fruchtfleisch der Ölpalme gewonnen und verleiht ein samtiges Aroma.
Sauce Kopè (schleimige Sauce): Auf Basis von Okra oder Baobab-Blättern erleichtert sie das „Hinuntergleiten“ des Teigs.
Proteine: Meist werden dazu geräucherter Fisch, Kutteln, Rinderhaut (Kanda) oder Krabben serviert.
Ein Moment der Geselligkeit
Das Essen von Placali ist ein sinnliches Erlebnis. Traditionell wird er mit den Fingern gegessen, indem man kleine Bällchen formt und diese großzügig in die Sauce tunkt. Es ist das Lieblingsgericht in den kleinen Stadtviertel-Maquis, wo man sich früh am Morgen trifft, um Energie zu tanken.

HERSTELLUNGSVERFAHREN
Ein handwerklicher Prozess, der viel Arbeit und Geduld erfordert.
Unser Maniok wird in kleinen Dörfern im Zentrum der Elfenbeinküste sorgfältig geerntet.
Die Verarbeitung des Manioks erfolgt in der Schweiz unter Einhaltung internationaler Qualitätsstandards.
ZUBEREITUNG VON MANIOK
1. Ernte der Maniokwurzel
Nach der Ernte werden die Wurzeln für ihre Verarbeitung vorbereitet: Sie werden insbesondere geschält, zerkleinert und vor dem Mahlen gewaschen.
2. Mahlen von Maniok, Ferment
Die vorbereiteten Wurzeln werden zermahlen, um einen Maniokteig zu erhalten, der anschließend gären kann.
TEIGZUBEREITUNG
3. TEIGGAERUNG
Der Maniokteig wird zum Fermentieren stehen gelassen. Dieser Schritt trägt zur Entwicklung des für Placali charakteristischen, leicht säuerlichen Geschmacks bei.
4. Pressen des fermentierten Teigs
Nach der Fermentation wird der Teig gepresst, um einen Teil des Wassers zu entziehen und den Verarbeitungsprozess fortzusetzen.
Entwässerung der Masse
Fermentierter Maniokteig wird getrocknet, um seinen Wassergehalt zu reduzieren und seine Haltbarkeit in dehydrierter Form zu ermöglichen.
